in den ersten vier wochen besuchte ich ja die sprachschule. nebst täglichen vier stunden power-spanisch, gings weiter mit tanzstunden (was auch "arbeiten" war, jedoch mehr körperlich :-) ) und schliesslich gings nach hause, die hausaufgaben mussten nämlich erledigt werden.
diese wochen sind nun vorbei...
ich konnte es kaum erwarten, mit dem unterrichten zu beginnen und war von den schülern auch sogleich begeistert: schnüsige sechsjährige kinder (siehe bild)! nach dem "jöh-effekt" war meine begeisterung jedoch schnell verflogen. meine aufgabe bestand lediglich darin, den kindern zuzuschauen, wie sie spielen und essen (was so ziemlich jede stunde der fall war), die tische zu reinigen, nachdem sie gegessen haben und sie in den arm zu nehmen, wenn sie weinten.
wirklich herzig, aber ich konnte mir diese arbeit nicht für ein halbes jahr vorstellen.
so ging ich auf die suche nach einem job, der mir besser gefällt. und, ich glaube, ihn gefunden zu haben: eine andere schule mit achtjährigen kindern in meiner klasse. halt nicht mehr so schnüsig, dafür kann ich hier meine lehrer-begabung (?!) einsetzen. ich helfe den schwachen schülern in mathematik, geografie, spanisch (!), etc. dabei kann auch ich noch vieles dazu lernen! :-)
mein spanisch zu verbessern und gleichzeitig unterrichten zu können, das war das ziel. und ich denke, dass mir das hier in der schule auch gelingen wird.
ich werde euch auf dem laufenden halten. ¡vamos a ver que va a pasar en el futuro!