11 October 2009

und wie recht hat janosch!

freitag um mitternacht ging die reise richtung panama endlich los. 18 stunden fahrt stand uns (elena, stefan und mir) bevor. alles lief super, bis auf den fakt, dass wir uns wie sardinen im tiefkühler vorkamen und bis wir morgens um halb sechs an der grenze zu panama standen. erst um sechs wurde das büro geöffnet. doch dank systemfehler (wieder einmal mehr ein hoch auf die technik) durften wir uns ganze fünf stunden die beine in den bauch stehen und warten, bis wir den stempel im pass hatten.
wenigstens gings dann ohne komplikationen weiter bis nach panama city, wo wir abends um sechs ankamen. voll gerädert von der reise feierten wir trotzdem mit weiteren zwei lehrerkollegen den fakt, dass wir endlich ferien haben.


wenn man in panama ist, steht der kanal miraflores auf der pflicht-liste. so gingen wir auch am samstag den kanal betrachten. schlussendlich unterschied sich dieser nicht wirklich von einem kanal am rhein. die schiffe waren zwar ein bisschen grösser, was auch beeindruckend war. grosse emotionen blieben jedoch aus, doch konnten wir einen haken hinter unsere to-see-liste machen.
da leider mit den schiffen auch der regen kam, flüchteten wir später in ein einkaufszentrum und shoppten ein bisschen. aber auch hier ein wenig enttäuschend, schliesslich unterschied sich eine mall in panama zu einer in costa rica kaum.

montag verbrachten wir dann morgens in der altstadt von panama. mich beeindruckten die gegensätze der stadt sehr: einerseits ruinen, teilweise nur fasaden von häusern und unweit davon ein schönes, renoviertes und gepflegtes haus. als wir dann noch in den modernen stadtteil panamas gingen, fühlte ich mich wieder wie in einer anderen welt. wie in einem klein-new-york. die hochhäuser würden in new york zwar nicht einmal die hälfte der höhe der gebäude von dort erreichen, doch nur schon mit dieser höhe fühlte ich mich ziemlich klein. abschluss unserer entdeckungs tour war der fischmarkt, wo wir ein herrliches ceviche verspeisten. ich werde hier echt noch zu einem fisch-fan.


am montagabend um acht ging dann schon unser bus richtung bocas del toro los. schon morgens um sechs befanden wir uns dann bei sonnenaufgang auf einem boot, das uns zur insel bastimento mitnahm. nach ein paar stunden schlaf-nachholen begaben wir uns mit grossen erwartungen auf den weg zu dem playa wizard. nach halbstündiger wanderung durch sumpf und moor standen wir schliesslich vor einem strand, den uns alles andere als überzeugte: abfall lag herum und das wasser hatte alle anderen farben, nur nicht das türkis, das wir von den postkarten her kannten und erwarteten. ziemlich enttäuscht machten wir uns eine stunde später schon wieder auf den rückweg und wären eigentlich am liebsten wieder nach costa rica zurückgekehrt.
am nachmittag trafen wir noch elmer, ein lehrerkollege von uns, mit dem wir dann am abend die hauptstadt unsicher machten.

am mittwochmorgen entschieden wir uns auf die hauptinsel, insel colon selber übernachten zu gehen. wie sich später herausstellte, war diese entscheidung auch die richtige. auch wenn keine strände direkt bei diesem dörfchen zu finden waren, war doch ein bisschen mehr leben vorhanden.
nach langem feilschen und verhandeln, konnten wir dann n
och am gleichen tag mit einem boot den atemberaubenden strand playa estrella besuchen, wo wir schliesslich das türkis farbene wasser endlich antreffen konnten.

leider hatten wir tags darauf kein glück, es regnete den ganzen tag. doch uns kam das gerade recht, da eine nacht zuvor ziemlich gefeiert wurde. so wurde ein gemütlicher kater-auskur-tag daraus, den wir mit lesen, spielen und reden verbrachten.

am freitag meinte es petrus wieder gut mit uns und wir konnten unsere vorgesehene tour durchführen. erster halt war für eine delfinbesichtigung. das gefühl ist unbeschreibbar, das ich hatte, als ich den ersten delfin in purer freiheit zu sehen bekam. es war unglaublich.
nachher gings weiter an den playa zapatilla. auch hier war der strand zu finden, den man sich im paradies vorstellt.


am samstag nahmen dann die traum-ferien ein ende. frühmorgens um acht gings richtung costa rica los. dieses mal mit viel weniger komplikationen, selbt der grenzübergang verlief wie butter. neun stunden später standen wir bereits in heredia. mit flipflops im regen... wie ein schlag ins gesicht wurde uns bewusst, dass nun der alltag wieder eingekehrt ist.

nun gehts mit viel energie in die endrunde. und ob ihr's mir glaubt oder nicht, ich freue mich auf die kinder in der nächsten woche! :-)

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