29 November 2009

wenn sich osterhase und christkind mit handschlag ablösen

etwas vom schönsten im leben ist für mich der moment, in dem man von alt bekannt-geglaubten personen oder gewohnheiten überrascht wird. diese vergangene woche war bereichert von solchen momenten.
an
gefangen mit meinen "geliebten" zweitklässlern: am mittwoch durften sie ihren fleissig geübten rap den anderen klassen vorstellen. eine ganze stunde waren wir auf einer kleinen tournee und sie haben ihr erlerntes zum besten gegeben. ich konnte fast nicht vor lachen und stolz und den kindern ging es genau so. aber die gute frau moor hat wieder einmal mehr die kamera vergessen und so konnte ich leider keine aufnahmen machen.

während der ganzen woche war das sogenannte pokalturnier am laufen: jeder tag war eine andere sportart dran, in der sich die kinder unserer schule gegen kinder anderer schulen behaupten mussten. ich half an diesem anlass mit und sah das erste mal die schüler meiner klasse in accion. nebst grosser enttäuschung einzelner im alleinkampf von leichtathletik, war umso grösser der stolz, als unsere schule die goldmedaille in fussball und basketball verteidigen konnte. mein stolz wuchs ebenso, waren doch einige meiner kinder in den mannschaften dabei. und eben, überrascht war ich genauso, da ich nicht gedacht hätte, dass meine kinder so sportlich wären.

die woche flog also wieder einmal vorbei, kein wunder bei so vielen anlässen, schlussexamen und endspurt vorbereitung. ich habe echt das gefühl, dass es erst noch april war und wir eier versteckten, dann mal august mit den langen ferien und plötzlich stehen wir schon vor dem weihnachtsbaum im dezember. naja, zumindest fast.
mein weihnachtsgefühl liegt mittlerweile zum glück nicht mehr auf null, ich bringe schon fast ne zwei hin (von zehn). liegt daran, dass ich einen adventskranz geschenkt bekam, damit ich wenigstens ein bisschen weihnachten zu hause habe. ich kaufte mir dazu noch eine schöne lichterkette (die leider so blöd blinkt, was ich erst zu spät merkte). trotzdem hängt diese nun stolz an meinem fenster und wärmt mich mit ihrem licht.
wenn's so weiter geht, kann ich's vielleicht noch auf eine fünf schaffen. zeit habe ich ja noch... :-)

mein wochenende war wieder mit nichts-tun vollgestopft. das bedeutet viel schlafen, lesen, basteln (für weihnachten, deshalb die zwei von zehn) endlich, endlich wieder einmal putzen, kino und natürlich fisch-essen, was nicht fehlen darf.
die batterien sind geladen und ich bin bereit, die zweitletzte woche (!) in angriff zu nehmen.

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