alles hat ein ende. zum glück! ist auch nötig momentan. weder kinder noch ich wollen so richtig funktionieren. aber noch sind wir ja nicht so weit. aber fast... noch eine woche ist durchzuhalten, bis die kinder in die wüste geschickt werden. dann gibt es für uns lehrer noch drei tage extra-schule, wo wir die schulbank drücken dürfen und listo! überstanden! fertig! ein jahr durch! das unmögliche möglich gemacht!
die vergangene woche war ein bisschen mühsam: eltern, die noch auf den letzten drücker was von mir wollen und das gefühl haben, in den letzten sekunden noch einen einfluss auf die note zu haben, sitzungen, anlässe, die mich bis um neun in der nacht in der schule aufhalten liessen und examen schreiben (obwohl ich ja gehofft habe, dass es durch ist).
aber es gab natürlich auch schöne momente: all die deutsch-stunden, in denen die kleinen das erste mal ein buch lesen durften/mussten. und zwar lese ich mit ihnen "oh wie schön ist panama". sie sind vom tiger und dem bären total begeistert und freuen sich, dass sie deutsch lesen können und sogar auch was davon verstehen! und auch wenn die geschichte erst-klass-niveau hat, haben die viertklässler eine liebevolle zuneigung zum tigerentchen entwickelt. :-)
am donnerstagabend war ball des sports angesagt. ein anlass, wo die sportlichsten kinder der schule ausgezeichnet wurden. auch hier wieder schön, "meine" kinder auf der bühne zu sehen. auch wenn sie schlussendlich nicht gewonnen haben, waren sie doch zumindest nominiert.
vor diesem anlass jedoch, ging die kollegin und ich auf heimat-suche. leider wird es mit dem haus, das wir als wg gerne gehabt hätten, nicht klappen. der besitzer muss es aus finanziellen gründen verkaufen und so wissen wir nicht, ob dann der neue besitzer ebenfalls vermieten möchte, oder nicht. deshalb sind wir jetzt auf haus-suche. es war richtig lustig: wir liefen einfach los, haben die nummern auf den "zu vermieten"schildern notiert, angerufen und besichtigt. bis jetzt war noch nichts dabei. entweder zu teuer oder keinen garten, was für uns das wichtigste ist. das gute ist, dass wir ja zeit haben zu suchen und mit der hilfe einer marklerin, wird das bestimmt klappen. ich bin auf alle fälle gespannt, was wir kriegen werden!
am freitag war dann noch notenkonverenz. eine kurze und schmerzlose sache. zumindest für mich. schlussendlich müssen zwei kinder von mir in deutsch eine nachprüfung schreiben und eines in mathematik. bestehen sie dieses examen nicht, haben sie im januar noch die aller letzte chance, im allerletzten examen. wenn sie dieses nicht bestehen, gehts in eine ehrenrunde und die vierte muss wiederholt werden. bei einem kind in meiner klasse, vier fächer hat es nicht bestanden, steht schon fest, dass die fünfte klasse noch ein jahr auf sich warten muss. diese erfreuliche nachricht durfte ich dann auch am freitagabend den eltern überreichen. tolle neuigkeiten vor einem wochenende!
dann kam das wochenende, an dem ich wieder an eine geburi-party eingeladen war. dieses mal war es eine geburtstags-cocktail-party. wir waren gut 30 leute. immer zu zweit wurde ein cocktail mitgebracht und diese zum degustieren verteilt. sprich 15 verschiedene cocktails, die ich an diesem abend probiert habe. von cocktails mit bacardi, über rum, nach anis-likör, bis vodka und baileys... ihr könnt euch ja vorstellen, wie ich mich danach gefühlt habe. und so hat mein ganzer sonntag dann auch ausgesehen: schlafen, ausruhen, nichts-tun.
und jetzt... noch fünf tägli. ich kanns immer noch nicht fassen :-)
etwas vom schönsten im leben ist für mich der moment, in dem man von alt bekannt-geglaubten personen oder gewohnheiten überrascht wird. diese vergangene woche war bereichert von solchen momenten.
angefangen mit meinen "geliebten" zweitklässlern: am mittwoch durften sie ihren fleissig geübten rap den anderen klassen vorstellen. eine ganze stunde waren wir auf einer kleinen tournee und sie haben ihr erlerntes zum besten gegeben. ich konnte fast nicht vor lachen und stolz und den kindern ging es genau so. aber die gute frau moor hat wieder einmal mehr die kamera vergessen und so konnte ich leider keine aufnahmen machen.
während der ganzen woche war das sogenannte pokalturnier am laufen: jeder tag war eine andere sportart dran, in der sich die kinder unserer schule gegen kinder anderer schulen behaupten mussten. ich half an diesem anlass mit und sah das erste mal die schüler meiner klasse in accion. nebst grosser enttäuschung einzelner im alleinkampf von leichtathletik, war umso grösser der stolz, als unsere schule die goldmedaille in fussball und basketball verteidigen konnte. mein stolz wuchs ebenso, waren doch einige meiner kinder in den mannschaften dabei. und eben, überrascht war ich genauso, da ich nicht gedacht hätte, dass meine kinder so sportlich wären.
die woche flog also wieder einmal vorbei, kein wunder bei so vielen anlässen, schlussexamen und endspurt vorbereitung. ich habe echt das gefühl, dass es erst noch april war und wir eier versteckten, dann mal august mit den langen ferien und plötzlich stehen wir schon vor dem weihnachtsbaum im dezember. naja, zumindest fast.
mein weihnachtsgefühl liegt mittlerweile zum glück nicht mehr auf null, ich bringe schon fast ne zwei hin (von zehn). liegt daran, dass ich einen adventskranz geschenkt bekam, damit ich wenigstens ein bisschen weihnachten zu hause habe. ich kaufte mir dazu noch eine schöne lichterkette (die leider so blöd blinkt, was ich erst zu spät merkte). trotzdem hängt diese nun stolz an meinem fenster und wärmt mich mit ihrem licht.
wenn's so weiter geht, kann ich's vielleicht noch auf eine fünf schaffen. zeit habe ich ja noch... :-)
mein wochenende war wieder mit nichts-tun vollgestopft. das bedeutet viel schlafen, lesen, basteln (für weihnachten, deshalb die zwei von zehn) endlich, endlich wieder einmal putzen, kino und natürlich fisch-essen, was nicht fehlen darf.
die batterien sind geladen und ich bin bereit, die zweitletzte woche (!) in angriff zu nehmen.
schon wieder bin ich am blog schreiben und ich kann schon wieder nicht fassen, dass schon wieder eine woche vorbei ist und schon wieder das wochenende zur vergangenheit gehört.
zwischen examen schreiben, examen korrigieren, noten machen und unterrichten, hatte ich doch noch zeit für anderes, nicht-schulisches. ein eher unangenehmer termin war mein zahnarzt. so gross meine freude war, als er mir vier "döggeli" entfernte, so gross war auch die enttäuschung, als er wieder zwei neue anklebte. aber was solls, auch der schmerz nehm ich hin, so weiss ich nämlich wenigstens, dass sich auch was tut.
am donnerstagabend ging ich an das abi-theater von unserer schule. ganze drei stunden sassen wir im auditorium und sahen den abiturlern zu, wie sie (alles auf deutsch!) ein selbst erfundenes und geschriebenes theater zum besten gaben. teilweise hatte ich jedoch mühe, zu verstehen, was sie sagten. die deutschen sprachen so schnell, dass man sie nicht verstand und die ticos sprachen zum teil mit einem so extremen akzent, dass man nur durch erraten wusste, was die person sagte. aber trotzdem, chapeau für die leistung.
freitag war dann im gegensatz zu den eher unspektatkulären tagen zuvor, ein highlight, als in der schule plötzlich der alarm los ging. doch der alarm war ein anderer wie normalerweise, also hab ich die schüler beruhigt und gesagt, dass sie im zimmer bleiben sollen. eine halbe minute später hörten wir stimmen und entschieden, doch nach draussen zu gehen. und siehe da, es war ein erdbeben! nur spürte es praktisch niemand. so ist der alarm auch nicht wirklich hilfreich und bei meiner reaktions-fähigkeit wären wir bei einem grösseren erdbeben schon längst unter der decke begraben gewesen...
dass die tage nur so dahinrasten war mir nichts als recht, denn ich konnte das wochenende fast nicht erwarten. es ging auf zu den termales del bosque. vor gut vier monaten war ich schon mit meinen freunden aus der schweiz dort in den termalbädern. es hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt nochmals hin gehen wollte. und ich werde bestimmt nicht das letzte mal dort gewesen sein! :-) pure erholung in den termalbädern und im jaccuzzy, umgeben von der natur und der ruhe, sodass ich ganz vergessen konnte, dass ich eigentlich keine ferien habe. um so härter dann die rückkehr in die realität...
aber was solls: noch drei!
schneller kanns wohl kaum mehr gehen. unspektakulärer wohl auch kaum. obwohl mir's so gefällt: vollbepackte tage mit viel arbeit (schlussexamen werden geschrieben) und mehr oder weniger motivierten schülern.
besonders in der zweiten klasse konnte ich am freitag mit einem riesigen grinsen das schulzimmer verlassen. wir sangen einen rap zusammen. ihnen hat das so viel spass gemacht, dass ich das ergebnis am liebsten mit video aufgenommen hätte. die einen kamen wir echt wie klein coolio vor.
am freitagnachmittag, nichtsahnend am tisch sitzend, rüttelte plötzlich der ganze boden samt wänden. ich wusste wieder nicht, was ich machen sollte. unentschlossen lief ich zur tür, wartete, doch wollte und wollte es mit dem schütteln nicht aufhören. ein erdbeben also, für mindestens fünf sekunden (so fühlte sich es zumindest an). glücklicherweise war das epizentrum tief in der erde, sodass es keine schaden anrichtete. trotzdem unangenehm, wenn alles rüttelt und man nicht weiss, wo man hingehen soll.
das wochenende war dann nach diesem schock wieder eine riesige energiezufuhr. erstmals gingen wir das tanzbein schwingen bis wieder pünktlich um zwei uhr morgens die musik abgestellt wurde. ich werde dies wohl nie verstehen können...
am samstag gings dann ins tirol von costa rica. ein ort in den "bergen" von heredia, wo wir schon vor zwei wochen waren. wieder einmal mehr fühlte ich mich wie in der schweiz: es war kalt, der himmel bewölkt und grau und der regen kullerte fast ununterbrochen nach unten. da das zimmer in dem wir übernachteten, jedoch ein cheminee hatte, störte dies überhaupt nicht. im gegenteil, ich konnte mich noch mehr wie in der schweiz fühlen (nachdem wir gut eine halbe stunde mühsam versuchten, ein feuer hin zu bekommen). nur die marshmellows, die wir im feuer schmolzen, sagten mir, dass ich doch nicht in wermatswil vor dem cheminee sitze.
leider wurde ich am sonntag wieder brüsk in die realität zurückgeholt, als wir von den bergen wieder ins stadtleben katapultiert wurden. aber egal, ich bin bereit für die nächste woche und schön entspannt. zudem sind es nur noch vier wochen! :-)
die tage fliegen nur so dahin. ausgefüllt mit schule geben, examen korrigieren, schlafen und essen. diese vergangene woche war wieder intensiv. aber eine intensive, die mir gefällt.
was mir nicht gefallen hatte, war, dass sich meine angeschlagenheit von vorletzter woche in eine fast-grippe verwandelte. montag und dienstag ging's mir echt nicht gut, doch nach diversen tabletten und alka-c's kann ich jetzt sagen, dass ich wieder auf dem aufwärtssteigenden ast sitze und mich nur noch über eine verstopfte nase beklagen kann. mein ziel, den winter ohne grippe zu überstehen, konnte ich also leider nicht erreichen. und das kurz vor dem ende des winters, es geht nämlich nicht mehr lange und der sommer wird wieder beginnen. doch bis dorthin werden uns noch einige durchnässte nachmittage begleiten.
spektakuläres stand dieses mal also nichts an. es lief erstaundlich ruhig, nur die zweitklässler hätte ich wieder am liebsten aus dem fenster geworfen. aber naja. ich hoffe mal, dass ich sie nächstes jahr nicht in der dritten wieder haben werde und dieser gedanke treibt mich voran. es sind schliesslich nur noch fünf wochen.
das wochenende war wieder super entspannend. am freitag ging ich an eine ausstellung eines malers, wo ich mich sofort in das eine bild verliebt habe. man kann sich denken warum... bei solchen farben kann ich einfach nicht widerstehen. doch der preis animierte mich dann dazu, doch nur ein foto zu machen, anstatt das bild mit nach hause zu nehmen ;-)
am samstag habe ich dann von elmer gelernt, wie man ceviche zubereitet. Ein gericht aus fisch, der in limone "gekocht" wird. was vielleicht nicht wirklich überzeugend tönt und auch nicht wirklich appetitlich aussieht - verurteilt nichts, was ihr vorher nicht probiert habt - kann ich euch garantieren, dass es super lecker ist! und das sage ich als frühere fisch-nein-danke-überzeugte.
meine batterien sind also wieder geladen für die folgende woche und mein körper mit protein vollgestopft für den nächsten monat. auf gehts!
die woche verging wieder im affentempo. kaum stehe ich am montagmorgen auf, gehe ich am freitag in der nacht wieder ins bett. so fühlt es sich an. und dazwischen wird ein bisschen schule gemacht. obwohl, diese woche lief das "bisschen schule" nicht so wie sonst. ich war die ganze zeit schlapp und meine nerven waren ziemlich angekratzt, was die kinder (tut mir leid!) zu spüren bekamen. woran's lag, kann ich nur vermuten: zu viel nass (regen und fast keine sonne), zu wenig schlaf, zu viel sport und zu viel schule.
anstatt am freitag um zwölf nach hause zu gehen, blieben wir lehrer alle noch in der schule, da dieses mal wir deutschen (schlimm, zähle mich jetzt auch schon zu ihnen) die ticos kulinarisch verwöhnen durften. zudem präsentierten wir eine kleine karaoke-show mit liedern aus den 80ern, wo ich die nena mit den 99 luftballons zum besten geben durfte. den ticos hat's gefallen und waren ganz erstaunt, dass die deutschen einen solchen humor haben, über sich selber lachen können und mal nicht so seriös sind.
das wochenende war dann dafür eine einzig grosse energiespritze. ich konnte mich entspannen, geniessen und energie tanken, wie schon lange nicht mehr.
angefangen am freitagabend mit der nachricht, dass ich die spanisch-prüfung DELE bestanden habe. mir kamen fast die tränen, habe ich doch echt nicht gerechnet zu bestehen, nachdem mir einen teil so in die hose ging. und der ging mir wirklich in die hose! wäre es nur nach dem benotet worden, hätte ich nicht bestanden. aber da ich im mündlichen von 30 punkten 29 absackte (!), konnte ich das ganze kompensieren. klar könnt ihr mich jetzt fragen: "und was hast du jetzt davon?". einen mächtigen stolz auf mich selber und den beweis, dass ich spanisch sprechen kann. mir genügt das.
am samstag, nach einer langen geburtstagsfeier-nacht, schlief ich wieder einmal bis tief in den nachmittag hinein (verpennte sogar die feria!) und am abend wurde mein erfolg mit einem abendessen (verwundere mich nicht, wenn mir jetzt dann flossen wachsen) und kino gefeiert.
da die feria am samstag verpennt wurde, kaufte ich meinen gemüse- und früchtevorrat am sonntagmorgen an der feria de san rafael ein. ein bisschen kleiner das ganze, dafür unterhaltsamer, da gleichzeitig eine kleine chilbi statt fand. danach fuhren wir noch in die hügeln von heredia, einen "berg", der monte de la cruz heisst. von dort aus hat man die sicht auf das ganze tal von heredia und san josé. wir hatten glück mit dem wetter, selbst die sonne schien, sodass die sicht herrlich war. manchmal zweifelte ich jedoch daran, in costa rica zu sein: es sah genau so wie in der schweiz aus. leider vergassen wir unsere kamera. einen grund mehr also, nochmals dort hin zu gehen.
das wochenende verging also viel zu schnell. obwohl ich in dem sinn nicht weg (=strand) war, habe ich wieder neue seiten von costa rica entdeckt und konnte mich erholen, sodass ich jetzt für die nächste woche gerüstet bin.
noch nie waren enttäuschung und freude so nah beieinander, wie bei mir in dieser vergangenen woche.
in gesprächen mit meinen liebsten in der schweiz konnte ich die enttäuschung raus hören. und verstehen. kaum teilte ich jedoch mein längerbleiben hier in costa rica mit, wurden freudesprünge und umarmungen ausgeteilt. und ich stand dazwischen. konnte mich weder so richtig freuen, noch so richtig trauern. eine schwierige situation, die mir nicht erlaubte, klar zu denken.
doch schlussendlich muss ich in mich selbst hinein schauen und dort befindet sich eine ruhe mit dem klaren zeichen, dass diese entscheidung die richtige war. ich freue mich total auf das nächste jahr und geniesse jetzt jeden einzelnen tag mit kindern, kollegen und schule mit so viel energie, wie schon lange nicht mehr.
die stunden in der woche rasen nur so an mir vorbei, was wohl daran liegt, weil es mir einfach momentan so was von spass macht. ich habe durch meine motivation wohl die kinder angesteckt, die mich mit ihrer motivation nun noch mehr motivieren. und so stapeln wir uns in die höhe ;-)
selbst der gesamtkonfent am donnerstag konnte meinen höhenflug nicht stoppen. wir waren sogar in rekordschnelle fertig, nach nur zwei stunden war das ganze grauen schon vorüber.
dann am freitag nach der schule wurden schnell nägel mit köpfen gemacht, die sachen gepackt und es ging mit elena, elmer und stefan richtig río celeste in den norden costa ricas.
es goss während der ganzen fahrt wie aus kübeln. wir verloren jedoch nicht die hoffnung und siehe da, je näher wir dem zielort kamen, desto schöner wurde es. zumindest hörte der regen auf, der himmel blieb jedoch grau in grau. dafür gab es auf der letzten steigung hoch zur cabina reichlich probleme. trotz 4x4 hatten wir mühe den hügel zu meistern und sahen uns schon rückwärts in den fluss kullern. doch es wurde geschafft und so kamen wir am freitag in der nacht um elf uhr schön müde und geschafft an.
am nächsten morgen gingen wir guten mutes mit einem guide in den nationalpark, den río celeste betrachten. im hinterkopf hatte ich die schönen bilder, vom wirklich himmelblauen wasser im fluss (bild links, soll-stand).
doch eben, petrus meinte es nicht gut und kaum waren wir eine vierte stunde unterwegs, begann wieder der regen. und hörte nicht auf. wir waren bis auf die unterhosen pflotschnass, doch stapften wir tapfer weiter. enttäuschend war dann jedoch, als wir den fluss sahen, der anstatt das schöne himmelblau eine eher tümpel-braune farbe hatte (bild rechts, ist-stand)... die heisse quelle konnte dies jedoch wieder wett machen, wo wir uns ein bisschen aufwärmen, bzw. fast verbrennen konnten. weiter gings in die nassen kleider und schuhe und unter strömenden regen richtung cabinas zurück.
am sonntag dann das gleiche, so dass wir schon um elf uhr morgens den weg richtung san josé auf uns nahmen. alles lief gut, bis plötzlich bemerkt wurde, dass der tank schon fast leer war... und der nächste ort mit tankstelle reichlich weit entfernt... wacker lief das auto jedoch weiter, bis es gut zehn kilometer vor erlösung ganz streikte. mit autostopp musste elmer und ich dann in die stadt fahren, benzin kaufen gehen und wieder per anhalter zurück, wo die zwei anderen wache standen. trotz diesem vorfall kamen wir pünktlich um fünf uhr in san josé an, um das auto unversehrt zurückgeben zu können.
ein wochenende, in dem wir also mehr wasser als sonst irgendwas zu sehen und spüren bekamen. doch konnte ich manches daraus lernen. in zukunft werde ich bestimmt öfters ein auge auf die tankanzeige werfen und meinen regenmantel mitnehmen, auch wenn mir die sonne am himmel entgegen lacht. man weiss nämlich nie...