18 August 2008

volcán irazú


samstagmorgen, sechs uhr dreissig in der früh und mein wecker geht los. nein, ich bin nicht krank, auch wenn ich mich am wochenende so früh aus den federn begebe. obwohl, in diesem moment konnte ich es selber nicht fassen und wäre gerne noch ein paar weitere stunden gemütlich im bett liegen geblieben.

alles hat jedoch einen sinn, wie auch diese abnormalität: ich unternahm nämlich mit eder einen
ausflug zum volcan irazú.
der vulkan ist nicht weit von heredia entfernt und liegt in der nähe der ehemaligen hauptstadt cartago. auch dieser berg zählt noch zu den wenigen aktiven vulkanen und hatte sein letztes dampfausgespucke vor gut 15 jahren.

um die vulkane sehen zu können, muss man sich hier in costa rica jedoch früh auf den weg begeben, da sich die wolken nach zehn/elf uhr in den krater nisten und ihn den restlichen tag nicht mehr wieder frei geben. deshalb fuhren wir um sieben uhr los, damit wir den bus in san josé auch auf sicher erwischen.
widder meinem bisherigen glück, das ich bisher auf ausflügen hatte, klappte dies auf anhieb. so erreichten wir den vulkan schliesslich noch rechtzeitig, konnten den krater bewundern und schön den wolken und dem nebel zuschauen, wie sie sich in den krater nisteten. und ihn nicht mehr verliessen.

allgemein war ich jedoch eher enttäuscht, ein grüner tümpel in einem loch zu sehen war nicht sehr spektakulär. doch der vulkan, war zum glück nicht die einzige attraktion an diesem ort: die kleinen tierchen auf dem bild, pisotes, versüssten den aufenthalt und liessen die herrschende kälte
vergessen (wir haben sogar dampf ausgeatmet!). verfressen wie sie waren kannten sie keine angst und frassen uns aus den händen. niedlich sag ich euche, hätte am liebsten eines mit nach hause genommen.

eine stunde später verliess der bus den vulkan wieder. und, welch ein wunder, auch wir waren auf dem bus, also auch hier verlief wieder alles glimpflich (wo steckt nur der haken?:-)). bevor wir schliesslich wieder richtung nach hause steuerten, schoben wir in cartago einen halt ein und gingen die kirche erneut besuchen, wie vor zwei wochen während der romería. dieses mal hatte es jedoch weniger menschen und weniger sensation, dafür war die kirche immer noch die gleich schöne. ohne in einer schlange stehen zu müssen gingen wir noch den stein anschauen, auf dem der legende nach die puppe stand und liessen uns von dem angeblich heiligen wasser beträufeln.

so nahm unser ausflug ein ende und ich kann nun behaupten, dass auch ausflüge ohne missgeschicke spannend und schön sein können ;-)

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