18 July 2008

vacaciones con mucha acción

endlich konnte ich wieder den sand unter den füssen spüren, das meer riechen, die wärmende sonne auf meiner haut geniessen, den rauschenden wellen zuhören, das blaue wasser bewundern ...

sámara heisst das paradies diesmal. ein kleines dörfchen im westen costa ricas. besuchenswert, sag ich euch.

doch! ihr kennt mich ja, ohne action lief auch in diesen ferien überhaupt nichts ;-)

montagmorgen, abfahrt: genügend früh ging ich aus dem haus, denn ich wusste nicht genau, wo sich die bushaltestelle in san jose befand. zudem kenne ich mich gut genug und weiss, dass ich ein talent im nicht-finden bin.
so war es schliesslich auch: nachdem ich eine stunde in san jose herumgeirrt bin, mir nicht einmal die einheimischen helfen konnten und die station nicht kannten, obw
ohl sie sich nur 100 meter von ihr befanden, bin ich endlich, und ein wenig verzweifelt, angekommen. leider war ich nicht die einzige, die ferien in samara geplant hatte. doch schliesslich bin ich eine halbe stunde nachdem ich angekommen bin, im bus gesessen und liess die sechsstündige fahrt über mich ergehen.
petrus musste an diesem tag besonders traurig und sogar ein bisschen wütend gewesen sein, denn ununterbrochen hat er geweint und seinen ärger mit blitz und donner zum ausdruck gebracht. möchte nicht wissen, was ihm über die leber gekrochen ist...

nun gut, petrus hatte sich ausgeweint, was für mich zwei tage dauer-sonne bedeutete. blauer himmel, brütende hitze, badewanne-warmes meer... herrlich.

mittwochs war es dann endlich so weit, surfen war angesagt! sámara ist für surf-anfänger ein paradies, da die wellen nicht allzu hoch sind.
eine stunde samt instruktion und ich stand bereits auf dem brett! hätte ich nicht erwartet (siehe bild als beweis)!

der darauffolgende tag jedoch erinnerte mich wieder daran, dass "nadja und sport" doch keine gute kombination sein kann: beim schlitteln hol ich mir ein blaues auge ein, beim inlineskaten ein geschwollenes und aufgeschürftes kinn... und beim surfen? eine naht am kinn. keine ahnung, wie's genau geschehen ist, ich kann mich nur noch an ein brett erinnern, das mir mit ziemlicher wucht ins gesicht geflogen kam und danach war der himmel voller toller sterne. in allen farben, richtig schöööön!
glücklicherweise waren zwei kolleginnen von mir dabei, die mich aus dem wasser fischten und mir gut zuredeten, damit ich nicht ganz unter den tisch fiel.
nach einem besuch beim doktor war ich schliesslich wieder zusammengeflickt (siehe bild).
das positive: ich musste kein souvenir mehr kaufen, hab jetzt ein permanentes ;-)

das imposante dabei ist, dass sich nach diesem unfall der himmel in tiefes grau verwandelte, der regen prasselte nur so herunter. wie ein zeichen, dass sich meine ferien nun zu einem ende neigten. so war es für mich überhaupt nicht schwer, dem schönen samara tschüss zu sagen und meine reise am freitagmorgen anzugehen.

gesurft bin ich trotz allem bestimmt nicht zum letzten mal. auch wenn es mit ritterausrüstung sein muss, damit mir nichts mehr zustossen kann! :-)

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