29 July 2008

un fin de semana con mis padres

meine staunenden eltern, nasse und grüne regenwälder (wusste nicht, dass "grün" so viele töne haben kann), ein aktiver und steinspuckender vulkan, rauschende wasserfälle, hängebrücken in atemberaubender höhe und wohligwarme thermalbäder - all dies führte dazu, dass ich ein unvergessliches wochenende in la fortuna verbringen konnte.


la fortuna ist ein kleines dörfchen, das momentan wohl doppelt so viele gringos (amerikaner) beherbergt als einheimische. demnach sehr touristisch. sehr, sehr tou
ristisch. fast zu unheimlich stark touristisch. aber für ein wochenende haben wir's ausgehalten. :-)


typisch an diesem dörfchen ist, dass es ein ausgangpunkt für viele aktivitäten in der umgebung ist.
deshalb hatten wir zum beispiel trotz dauerregen am samstag genügend zu tun: unsere erste station hiess puentes colgantes (hängebrücken). eine schaukelige angelegenheit, wo's mir zum teil ein bisschen schwindelig wurde. schliesslich hingen wir bis zu 25 metern in der höhe. in diesen momenten versuchte ich mich stets auf das grün des regenwaldes zu konzentrieren, was mir das schwindlig-sein schnell vergessen liess. und das grün war nicht bloss grün! grün in allen tönen! dann noch die geräusche dazu von tieren, die ich bisher nur in bildern von büchern bestaunen konnte. allem dazu unterstützte der regen die atmosphäre, ein purer und echter regenwald also... :-) herrlich und in worten gar nicht auszudrücken. selbst die fotos können die schönheit nicht reflektieren.


der regen liess leider nicht nach, so beschlossen wir, baldi zu besuchen. eine anlage mit rund 15 thermalbädern. eines wärmer als das andere, teilweise so warm, dass wir nicht hineingehen konnten oder das bad nach fünf minuten mit roten köpfen verlassen mussten. (meist) perfekt zu e
ntspannen. wären da nicht die gringos gewesen............ :-)

sonntag, hurra - kein regen! so beschlossen wir, den volcán arenal mit dem dazugehörigen nationalpark zu besuchen. ein aktiver vulkan, versteht sich! leider nicht bis zur spitze begehbar, was mir jedoch logisch erschien. mir genügte es auch vollkommen, die regelmässig dampfenden und herunterfallenden steine aus einer sicheren distanz zu bestaunen. das grummeln des vulkanes schien mir auch nicht immer geheuer, doch schliesslich sind wir wieder heil vom fusse des vulkanes heruntergekommen.


weiter gings zu einem catarata (wasserfall). einem unter vielen hier in costa rica.
um diesen von unten zu betrachten mussten wir jedoch erstmals 480 stufen nach unten laufen (spüre diese immer noch in meinen waden). danach war die volle wucht dieses wasserfalles zu bewundern, eingebettet in einem regenwald, umgeben von blumen und grün, samt getöse und wasserwolken. wieder einmal mehr nicht in worten zu fassen, deshalb: kommt hier her und erlebt selber ;-)


und so verging ein ereignisreiches wochenende. unglaublich, wie viele eindrücke dass ich gewinnen konnte in diesen nur zwei tagen.
dazu die begeisterung meiner eltern! ich musste sie nicht von costa rica überzeugen, sie schienen wie von selbst von diesem land wie weggeblasen...

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